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Von Zeit zu Zeit poste ich hier einige Geschäftsideen. Kostenlos! Ja, Du hast richtig gelesen. Bediene Dich bitte, und setze sie in die Tat um.

Ich glaube an das Gesetz der Reziprozität. Ich denke also, dass alles irgendwann zurückkommt. Wenn Du magst, bau‘ irgendwas für mich mit ein. Und lad‘ mich zur Eröffnung ein. Denk‘ Dir einfach was Schönes aus, oder hilf dafür jemand anderem.

Doch nun zur zweiten Idee: Wenn ein Gründer ein neues Produkt auf den Markt bringen möchte, wäre ein „Proof-of-Concept“ ganz wertvoll.

Natürlich gibt es für die Promotion unzählige Möglichkeiten:

  • Werbung bei Google Adwords schalten
  • Flyer verteilen
  • E-Mail Spam betreiben
  • Radio- und Fernsehwerbung machen
  • Anzeigen schalten
  • unzählige mehr…

Ich fände es ganz prima, wenn man sein Produkt „live“ am Kunden testen kann. Am besten wäre dafür ein Ladengeschäft direkt in einer hochfrequentierten Fußgängerzone. Zum Beispiel in der Spitalerstraße/Mönkebergstraße in Hamburg.

Doch die Ladenmiete von ungefähr 215,00 EUR pro m² kann sich kein Gründer wirklich leisten. Zumindest nicht, wenn er ein ganzes Geschäft (auch ein kleines hat ja schon 30-40 m²) mit einem längerfristigen Mietvertrag mieten muss. Das sind dann mal eben ca. 9.000 EUR pro Monat! Viel zu viel, für einen Test.

Die Lösung:

Statt eines einfachen „Tapeziertisches“ oder Flohmarktstandes – stellen wir uns mal einen (vielleicht mobilen) Glaskubus vor, der vielleicht 4m² groß ist. Oder eine fest angemietete Ladenfläche in A-Lage mit großen Schaufenstern. Diese aber mit minimalster Fläche. Kurzfristige Vermietung – tageweise.

Dann würden 4m² im Monat runde 1.000,00 EUR kosten. Pro Tag also ca. 33,00 EUR. Natürlich braucht man Strom und ggf. Wasser. Vielleicht muss noch eine Toilette für den Verkäufer konstruiert werden. Der ganze Glaskubus muss sich natürlich für den Anbieter rechnen. Und er muss ein richtig geiles Image haben.

Aber mit 50,00 EUR am Tag könnte ich als Gründer super leben. Wenn es kein Laden sein kann, sondern ein Kubus, der mitten in der Fußgängerzone platziert wird, braucht es wohl noch eine Genehmigung. In Städten, die innovativ und  gründerfreundlich sind, sollte das keine allzu große Hürde sein.

Schon können neue Produkte wie Taschen, iPhone-Hüllen, Schmuck, neue Elektrogeräte etc. in wertigem Ambiente verkauft werden. Eine einfache Möglichkeit, ein Geschäftskonzept ohne großes Risiko zu testen.

Damit die Fläche nicht von etablierten Marken blockiert wird, könnte man die Mietdauer auf max. eine Woche begrenzen. Das kommt dann später.

Skalieren?

Wenn man es schlau aufzieht, könnte (und sollte) man das Konzept gleich bundesweit in den wichtigsten Großstädten ausrollen. So können die Konzepte auch gleich im großen Maßstab getestet werden.

Bietet der Dienstleister auch noch Gestaltung / Folierung – oder gleich verschiedene Präsentationssysteme als optionales Inventar für den Kubus an. Perfekt. Sozusagen eine Mini-Messe mitten in der Innenstadt.

Na, wie sieht’s aus? Lust bekommen? Ich bin gespannt, wann ich den ersten Bericht lese, von einem der es angepackt und umgesetzt hat.

Ach ja, noch ein Wort zu den Risiken. In den Kommentaren und auf meiner Seite möchte ich mich mit den Chancen beschäftigen. Ich wünsche mir das einfach so! Uns allen sind die Risiken sehr wohl bewusst. Sei mir nicht böse, wenn ich negative Gedanken in den Kommentaren lösche. 

Wir brauchen diese hier nicht, und wollen uns auf die Vorteile konzentrieren. 🙂